Oh puuh … wir haben es mal wieder geschafft und sind in Chowd eingeradelt. Die Strecke bis hierher war landschaftlich sehr schoen und abwechslungsreich aber auch sehr anstrengend. Es wechselte staendig zwischen Paessen bis 2800 Meter hoch und abwaerts in Riesen grosse Talebenen und wieder schoen steil rauf, und das auf einer Sand-Geroell-Schotter-Wellblech-Piste immer im Wechsel. Die Vegetation ist leider etwas trocken um diese Jahreszeit, aber viele wilde mongolische Pferde und Yaks sind uns begegnet, unsere Feuermateriallieferanten fuer die abendlichen Feuerchen. In Olgii haben wir ja leider das Eagle-Hunter-Festival verpasst, dafuer sind uns zwei anreisende Hunter ueber den Weg gelaufen, natuerlich auf traditioneller Art und Weise … per Pferd. Am Tag hatten wir echt Glueck mit dem Wetter, immer schoen viel Sonne. Nachts war es jedoch ganz schoen kalt, vor Allem auf 2400 Hm, dort hatten wir schon Schnee und viel kalten Wind. Also nur schnell draussen etwas kochen und ab ins Zelt in die Schlafsaecke.
Morgen geht es dann weiter mit dem Taxi-Bus bis nach Ulan Bator, wir sollen laut Aussage des Fahrers in ca. 50 Stunden dort ankommen. Wir teilen uns den Bus mit noch 4 anderen Touristen aus Neuseeland, Italien und England. Wie es dann weiter geht werden wir aus Ulan Bator berichten.
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Hallo Ihr zwei Helden,
ich freue mich immer, per Email von euch und euren tollen Geschichten/Erlebnissen zu lesen und mir die Bilder anzuschauen. Macht weiter so und ich bin schon auf den nächsten Beitrag gespannt.
Viele Grüße aus dem Rheinland
Stefan
Lieber Olaf, liebe Livia,
wenn wir die Bilder so sehen ist es das erste Mal das keinerlei “Neid” aufkommt. Wenn wir Euch bisher so wie die Argonauten gesehen haben, erinnern die Bilder nun eher an die Polarforscher um 1800.
Aber schön das es Euch gut geht, das ist für uns erst einmal die Hauptsache.
Ganz liebe Grüße
bleibt Gesund und optimistisch
Oma, Mama, Papa