Brasov – Galati

 10. Mai 2009 in der Kategorie Allgemein , Ein Kommentar

Von Sibiu sind wir weiter Richtung Osten nach Brasov gefahren. Die Stadt hat uns sehr gut gefallen so das wir kurz entschlossen einen Tag Sightseeing eingelegt haben, um uns die Stadt anzusehen. Haben ein nettes Hostel gefunden welches international belegt war. Die Stadt ist bei Amerikanern und Australiern immer auf der Liste bei einer Europareise und es lohnt sich.
Von Brasov ging es weiter nach Nordosten wo wir auf einmal in einer Stadt “Targu Secuiesc” gelandet sind in der 98% Ungarn leben, wir haben eine sehr schoene und liebevoll gefuehrte Pension gefunden. Von Targu ging es ueber unseren letzten Karpatenkamm nach Lepsa wo wir mal wieder die rumaenische Gastfreundschaft live erlebt haben. Wir kamen in den Ort und es stellte sich heraus das er voller Ausfluegler war und keine Unterkunft frei war. Wir wollten gerade den Ort verlassen und unser Zelt an den Fluss stellen da spricht uns in einer Baustelle ein Mann auf englisch an, auf die Frage nach Unterkunft lud er uns in sein Haus ein. Die Familie hatte schon Freunde zu Besuch und hatte das Haus voll wir wollten unser Zelt im Garten aufstellen was von der Dame des Hauses empoert abgelehnt wurde. Wir sind ihre Gaeste und bekommen die Couch im Wohnzimmer neben dem Kachelofen. Der Abend bei selbstgemachten Wein und viel leckerem Essen war sehr lustig. Nochmal Vielen Dank an Vasile, Lori, Titica, Emile und Nina.

Ohne weitere Besonderheiten fuhren wir nach Galati und haben Rumaenien durchradelt. Das Land ist sehr interessant und sehenswert. Wir werden auf jeden Fall einmal wiederkommen. “Molto mesc Romania”

Budapest – Sibiu

 25. April 2009 in der Kategorie Allgemein , 8 Kommentare

Nachdem wir Oles Fahrrad wieder fahrtauglich hatten (Felgenriss) konnten wir endlich nach nur zwei Tagen Zwangspause kurz hinter Budapest weiter. Dank der tollen und fachlich sehr guten Hilfe des Fahrradladens “Nella” in Budapest ist wieder Alles wie vor der Panne.

Die ungarische Tiefebene war noch recht hart, da der Wind es nicht gut mit uns gemeint hat. Ab Rumaenien kurz hinter Oradea ging es dann auch schon in die Anfaenge der Karpaten. Zum Teil recht steile Rampen, aber alles sehr gut zu schaffen das einzige Problem waren die Strassenzustaende, direkt ein guter Materialtest. Zwei kleinere Paesse haben wir auch schon in den Beinen, die Belohnung dafuer hatten wir dann oben, wunderschoene Ausblicke und traumhafte Landschaften. Die kleineren Doerfer sind hier in Rumaenien sehr sehr arm, aber wieder liebe Menschen. Mit Livis Freunden den Strassenhunden hatten wir zum Glueck auch noch keinen groesseren Aerger.

Nun sind wir in Sibiu, Hermannstadt angekommen, eine sehr schoene alte Stadt. An unserem Ankunftsabend wurden wir mit einem Feuerwerk und einem Konzert auf dem “Piata Mare” willkommen geheissen. Fuer morgen haben wir uns ein Auto gemietet und wollen das Schloss von Dracula und einen Gletschersee auf 2230m Hoehe anschauen. Etwas Entspannung fuer die Muskeln muss auch mal sein.

Montag geht es dann ausgeruht und mit erholten Muskeln wieder auf die Strasse in Richtung Brasov und weiter nach Galati.

Allen daheim gebliebenen viele liebe Gruesse Livia und Olaf.

Gastfreundschaft

 14. April 2009 in der Kategorie Allgemein , 2 Kommentare

Wir sind kaum 2 Wochen unterwegs und haben schon wieder sehr nette Menschen getroffen. In Deutschland an der Elbe zum Beispiel hat uns ein lieber älterer Herr auf dem Fahrrad von Stadt Wehlen bis Königstein als ortskundiger Reiseführer begleitet und viel über das Elbsandsteingebirge erzählt.

Oder aber auch in Budapest, wo uns an der Donau durch Zufall ein Hoteldirektor angesprochen hat und uns ein Doppelzimmer für einen Freundschaftspreis reserviert hat. An dieser Stelle nochmals vielen Dank -  “Köszönöm” an Georg Schmidt den Herrn mit dem typisch ungarischen Namen.

Wien – Budapest

 14. April 2009 in der Kategorie Allgemein , 3 Kommentare

“Wenn Engel reisen!” – Ja das trifft bei uns genau zu. Seit unserem Start am 30. März hatten wir ausschließlich Sonnenschein und werden immer dunkler.

Nach 13 reinen Fahrtagen haben wir die ersten 1000 km voll und sind in Budapest angekommen. Der Donauradweg ab Bratislava ist für Reisende mit viel Gepäck sehr “speziell”. Daher fuhren wir ab dort wieder auf der Landstraße.

Kleine Abenteuer haben wir auch schon gehabt, so mussten wir 2mal überschwemmte Teile der Donau durchfahren. “Wildwasser-Cycling”

Eine erste Panne hatten wir auch schon, Olaf hat sich Glas in das Vorderrad gefahren und somit seinen ersten Platten und seine Pedale haben einen Lagerschaden. Gestohlen wurde uns nichts, für abhanden gekommene Sachen sorgen wir (besser gesagt Olaf) schon selbst. Er hat das Fahrradschloss in der Pension in Esztergom liegen lassen. Naja, Schloss und Pedale in Budapest besorgt und jetzt kann es weiter in Richtung Rumänien gehen.

Bis bald Livia und Olaf